Heuchelheimer Grüne schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück

Auf seiner coronabedingt nur parteiöffentlichen Mitgliederversammlung hat der
Heuchelheimer Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen das durch viele Wahlen geprägte Jahr
analysiert und die kommenden kommunalpolitischen Schwerpunkte andiskutiert. MdL Katrin
Schleenbecker und Stephan Henrich wurden, nach erfolgter Entlastung des Vorstandes, in
dieser Funktion bestätigt. Der frisch gewählte Kreisbeigeordnete Christian Zuckermann
nahm an der Versammlung teil, um auch diesen Ortsverband kennenzulernen.

Stephan Henrich berichtete über die Aktivitäten des Ortsverbandes, die sich neben dem
Austausch mit der Kreispolitik und im Gleiberger Land insbesondere auf die Kommunalwahl
und die sonstigen Wahlen konzentrierten. Mit dem mit 24,2% besten Ergebnis und der Folge,
als zweitstärkste Fraktion in der Gemeindevertretung jetzt auch formell Oppositionsführerin
geworden zu sein, sind die Heuchelheimer Bündnisgrünen sehr zufrieden. „Und da wir hier
auch regelmäßig deutlich besser abschneiden, als auf Kreis-, Landes- und Bundesebene
sowie auch im Landkreis-Vergleich, muss es wohl auch ein bisschen an unserer eigenen
Arbeit liegen“, betonten Schleenbecker und Henrich.
Bei den Bürgermeister- und Landrats-Wahlen haben sich die Heuchelheimer Grünen „im
Rahmen des Leist- und Vertretbaren“ eingebracht. Die Bitte des SPD-Gegenkandidaten von
Bgm. Steinz zur Unterstützung sowie der – von den Grünen übrigens zeitlich abgelehnte –
Termin zur Bürgermeisterwahl fielen in den Zeitraum der Sondierungen nach der
Kommunalwahl und Neuorientierung der deutlich vergrößerten Grünen-Fraktion mit einigen
Neumitgliedern. Und bei der Landratswahl wurde natürlich zunächst die Grünen-Kandidatin
Kerstin Gromes voll unterstützt.

Wie jetzt und künftig die Zusammenarbeit der Kreis-Koalition mit der im Amt bestätigten
Landrätin Anita Schneider klappt, konnte Christian Zuckermann erläutern. Mit ihm wurden
Heuchelheimer Themen mit Berührungspunkten zum Landkreis und seinem umfangreichen
Zuständigkeitsbereich erörtert. Hierzu gehörten die zahlreichen, bereits von der Grünen-
Fraktion monierten Bauskandale in beiden Ortsteilen genauso wie die bisherigen
Konfliktlagen beim Geschützten Landschaftsbestandteil der ehemaligen Kanonenbahn.
Insbesondere wurden auch Verbesserungsmöglichkeiten beim Fahrplan der auch den
Landkreis tangierenden Buslinie 24 diskutiert. Hierzu hat die Grünen-Fraktion aktuell einen
Antrag zur Gemeindevertretungs-Sitzung am 14.12. eingebracht, wonach die laut Bgm.
Steinz auf der letzten Bürgerversammlung angekündigten zusätzlichen Fahrten zur
Wiederherstellung des noch vor einigen Jahren gefahrenen Wochenend-Angebotes im Wert
von 80 T€ so auch beschlossen, im Haushaltsplan abgesichert und mit der Stadt Gießen und
der zuständigen Verkehrsgesellschaft sowie dem ausgewählten Busunternehmen zum
Fahrplanwechsel in einem Jahr ausgehandelt werden sollen.