Digitale Demokratie – Bürgerbeteiligung über das Internet

digitale_demokratieInformationsveranstaltung am Montag, den 11.10.2010, 19.30 Uhr im Haus am Dom

Das Internet – hat sich in den vergangen Jahren stark verändert. In seiner Entstehungsphase war das Internet durch zur Verfügung gestellte und abrufbare Informationen geprägt (Web 1.0). In der heutigen Phase des sogenannten Web 2.0 entwickelt sich das Internet zu einem Medium, in dem der Austausch von Informationen und Meinungen der einzelnen User im Vordergrund stehen. Auf entsprechenden Plattformen können eingestellt, kommentiert und weiterverbreitet werden. Dadurch ist neben der Bündelung von Informationen auch die Einbringung der eigenen Meinung in politische Prozesse möglich.

Das eröffnet für die Politik und Verwaltung neue Möglichkeiten Bürgerinnen und Bürger einzubinden. Auf kommunale Ebene gibt es bereits die ersten Gehversuch die Bürgerinnen und Bürger an politischen Prozessen zu beteiligen. So nutzen Kommunen vermehrt unter dem Stichwort „Bürgerhaushalt“ das Internet zur Bürgerbeteiligung bei der Erstellung der jeweiligen Haushaltspläne. Die Stadt Frankfurt hat im Zuge der Erstellung des Integrationskonzepts ebenfalls den Weg der Bürgerbeteiligung über die eigene Plattform „Vielfalt bewegt Frankfurt“ erfolgreich gewählt.

Wir wollen auf der Veranstaltung verschiedene Aktivisten des Web 2.0 ihre Projekte und Erfahrungen vorstellen lassen und diskutieren. Dazu haben wir eingeladen:

Sebastian Basedow, Zebralog, Berlin
Zebralog ermöglicht privaten und öffentlichen Organisationen gesellschaftspolitische Themen im Internet zu diskutieren. Als Pioniere der ePartizipation hat sie sich zur führenden Agentur für Bürgerbeteiligung im Internet etabliert. Zebralog organisiert die entsprechende Online-Kommunikation, um die verteilte Expertise der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen und politische Entscheidungsprozesse transparent zu gestalten. Dabei wird das Internet genutzt, um Gespräche zwischen den Menschen und ihren öffentlichen Verwaltungen zu ermöglichen

Christian Kreutz, Frankfurt gestalten, Frankfurt

Im Internet können sich auf lokaler Ebene Bürger und Bürgerinnen vernetzen, um ihre Stadt zu gestalten. Oftmals weiß man nicht, dass es noch andere Personen mit ähnlichen Ideen oder Sorgen gibt. Deshalb soll  mit der Seite „Frankfurt gestalten“ in einem ersten Schritt bestmöglichst über lokalpolitische Diskussionen und Entscheidungen informieren und Möglichkeiten zum Austausch bieten. Anträge aus den verschiedensten Gremien der Lokalpolitik können über diese Seite auf einer Frankfurtkarte direkt nachvollzogen und kommentiert werden.

Christoph Harrach, Karma Konsum, Frankfurt
KarmaKonsum ist ein Sprachrohr vieler (noch verborgender) gesellschaftlichen Strömungen hin zu mehr Nachhaltigkeit. Als Teil dieser Netzwerke wird die guten Nachrichten über den Wandel zu einem neuen Wohlstandsmodell und einen neuen Geist in der Wirtschaft verbreitet. Der Blog mit (fast) täglicher Berichterstattung zu den Themen „nachhaltige Lebensstile (LOHAS)“ und „neues Wirtschaften gilt als ein wichtiger Multiplikator und Meinungsführer in der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsbranche. Im ersten Halbjahr 2010 besuchten 183.638 unterschiedliche Nutzer die Seite.
Podium:
Sebastian Basedow (Zebralog, Berlin)
Christoph Harrach (Karma Konsum, Frankfurt)
Christian Kreutz (Frankfurt gestalten, Frankfurt)

Moderation Stefan Majer, stellv. Fraktionsvorsitzender

Links:
Frankfurt gestalten: www.frankfurt-gestalten.de
Karma Konsum: www.karma-konsum.de
Zebralog: www.zebralog.de
Die Grünen im Römer: www.roemergruene.de

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel