Waldschadensbericht: Zustand weiterhin bedenklich

GRÜNE fordern konsequente Klimaschutzpolitik

Wiesbaden (7. November 2008) – „Der hessische Wald ist noch immer ein notleidender Patient, auch wenn sich sein Zustand leicht verbessert hat“, kommentiert die forstpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ursula Hammann, die heute veröffentlichte Presseerklärung zum Waldschadensbericht. „Und die Politik der geschäftsführender Landesregierung hat hierzu keinen Beitrag geleistet.“

Die Verbesserungen seien ausschließlich den optimalen klimatischen Bedingungen in diesem Jahr und einer gesunkenen Schädlingspopulation zu verdanken. Eine verfehlte Forstpolitik führe weiterhin dazu, dass zu wenig Personal für die Pflege und Gesunderhaltung des Waldes zur Verfügung stehe. „Holzhacken statt Waldpflege“ sei das Motto der Landesregierung.

„Die Landesregierung doktert weiterhin an den Symptomen herum, statt sich um die Ursachen zu kümmern. Dem Wald hilft nur eine konsequente Klimaschutzpolitik weiter und eine konsequente Vermeidung von Schadstoffen. Vor allem in der Verkehrspolitik muss umgesteuert werden, Busse und Bahnen müssen Vorfahrt erhalten. Die Politik der Landesregierung führt hingegen dazu, dass das Rhein-Main-Gebiet schneller wald- als staufrei sein wird. Zudem müssen die erneuerbaren Energien stärker gefördert und die Blockade der Windenergie aufgegeben werden, um Kohlendioxid zu vermindern“, so Hammann.

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