Für ein soziales Heuchelheim

Unsere Kinder – Unsere Zukunft

Das Aufwachsen von jungen Menschen spielt für uns Grüne eine große Rolle. Gutes und gesundes Aufwachsen, persönliche Entfaltung und gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen bleiben eine zentrale politische Aufgabe und Herausforderung. In Kindheit und Jugend werden nicht nur die Weichen für das individuelle Leben gestellt, sondern auch für die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt.

Gute Bildungund die fängt im Kindergarten an – ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und eine gerechte Gesellschaft. Als Grüne setzen wir uns dafür ein, dass jedes Kind die bestmöglichen Chancen erhält, sich zu entfalten und seine Potenziale zu entwickeln. Wir wollen eine kinderfreundliche Gesellschaft gestalten, in der Familien gestärkt und Kinder geschützt und gefördert werden.

Gesetze und finanzielle Förderung von Bund und Land bilden den Rahmen, die zentrale Verantwortung für die konkrete Ausgestaltung der Angebote und Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien liegt aber allein auf der kommunalen Ebene.

Wir setzen uns ein für:

  • Verlässliche Öffnungszeiten um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten
  • eine gute Qualität der pädagogischen Arbeit in der Kita
  • Frühzeitige und individuelle Sprachförderung für alle Kinder
  • Sicherstellen einer gesunden Ernährung in den Kitas
  • Inklusion – Eine inklusive Pädagogik lenkt die Blickrichtung nicht auf die Beeinträchtigung – die professionelle Perspektive richtet sich weg von den Defiziten hin zu den Gestaltungsmöglichkeiten in der Umgebung und den individuellen Ressourcen – heißt auch hier genügend fachliche Qualifizierungsangebote
  • Weiterentwicklung der Kitas zu Familienzentren – dabei sind besonders niedrigschwellige Angebote für Eltern wichtig – Eltern brauchen heute mehr denn je Beratung und Unterstützung.
  • Umfassende Elternmitwirkung

Wir alle wissen, dass der Spardruck hoch ist. Wir Grüne wollen aber nicht am falschen Ende sparen. Soziale Projekte mit präventivem Charakter dürfen nicht abgebaut werden. Oft wird vergessen, dass solche Ausgaben häufig viel höhere Folgekosten in der Zukunft verhindern können.

Soziales und Inklusion

In Zeiten zunehmender Verunsicherung und sozialer Spaltung ist der soziale Zusammenhalt wichtiger denn je. Deshalb setzen wir uns für mehr soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ein.

Ein lebendiges Gemeinwesen braucht aktive Bürger*innen. Wir fördern deshalb das Ehrenamt wo immer es möglich ist.

Armut und Benachteiligung bekämpfen

Im Jahr 2024 veröffentlichte der Landkreis Gießen den zweiten Armutsbericht.

https://www.lkgi.de/wp-content/uploads/2024/04/Zweiter-Armutsbericht-2024.pdf

Damit erbringt er einen wertvollen Beitrag zur wissenschaftlichen Analyse von Armut im Landkreis Gießen. Es gibt sehr ausführliche Erkenntnisse aufgeschlüsselt auch nach Gemeinden, wer hauptsächlich von Armut betroffen ist und gibt damit ein sehr gutes Werkzeug zur Früherkennung und Veränderung von sozialen Problemlagen und Konflikten.

Wir wollen, dass diese Erkenntnisse stärker ins Handeln unsrer Kommunalpolitik vor Ort Eingang finden.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Ein wichtiges Thema ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Hessische Gemeindeordnung schreibt in den § 4c und §8c vor, dass bei allen Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese zu beteiligen sind.

Das meint nicht nur Beteiligung bei der Gestaltung von Spiel- und Bolzplätzen, sondern alle Belange von jungen Menschen (Dorfentwicklung, Verkehr, Kultur, Gesundheit etc.)

Partizipation muss alters- und entwicklungsgerecht von Erwachsenen pädagogisch begleitet werden. Dies geschieht durch Jugendpflege, Vereinsjugendleiter und andere Personen der Kinder- und Jugendarbeit.

Dadurch können Kinder und Jugendliche in unsrem Ort frühzeitig Selbstwirksamkeit und Dazugehörigkeit erleben und so Selbstbewusstsein und soziale Verantwortung entwickeln.

Ermöglicht werden kann dies durch z.B.

  • Projekte (Spielplatzplanung, Basketballkorb usw.)
  • Intensive Kinder- und Jugendarbeit, die Kindern und Jugendlichen aktive der Mitwirkung ermöglicht und damit das Durchsetzen ihrer Interessen unterstützt (z.B. im Jugendzentrum)
  • und andere Beteiligungsformate (Jugendforum usw.)
  • Etablierung von parlamentarischen Jugendbeauftragten als Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung.

Unser Jugendbeauftragter

Kuno-Eberhardt Konopka

Bericht von seiner Tätigkeit

Die Gemeinde Heuchelheim hat – natürlich auch durch starke Unterstützung durch uns Grüne -eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Gießen getroffen, die Städte und Kommunen jugendgerechter zu gestalten. Voraussetzung dafür war die Ernennung eines oder mehrerer Jugendbeauftragten aus den Reihen der Gemeindevertreter.

Diese haben die Aufgabe sich für die Belange und die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Parlament einzusetzen.

Ich, Kuno Konopka wurde gemeinsam mit Gernot Buseck als Jugendbeauftragter gewählt.

Unsere Aufgabe besteht darin, mit der Jugendpflege und anderen jugendrelevanten Institutionen Wege zu finden wie man Kinder und Jugendliche altersgerecht an politischen Entscheidungen in der Gemeinde beteiligen kann, z.B. die Gestaltung eines Platzes hinter dem Jugendzentrum oder auch des Jugendzentrums selbst.

Wir wollen die Kinder und Jugendlichen animieren und ermutigen ihre Ideen einzubringen und mit umzusetzen. Die Politik und Verwaltung sollen also bei Entscheidungen, die Belange von Kindern und Jugendlichen betreffen, diese angemessen in Planung und Umsetzung einbeziehen.

Aufgabe der Jugendbeauftragten ist es die Verbindung zu schaffen zwischen Gemeindeparlament und Kindern und Jugendlichen, Jugendpflege und anderen Institutionen.

Generell müssen bei politischen Entscheidungen immer auch die Auswirkungen für die nachwachsende Generation betrachtet werden.

Leben im Alter

„Egal, wie wir leben, was wir tun, wie wir uns fühlen, was wir mögen oder vermeiden – wir werden alle alt, wenn wir das Glück haben, nicht vorher zu sterben. Altwerden und Altsein darf nicht zum Diskriminierungsmerkmal verkommen, wir möchten für ein gutes Leben im Alter eintreten.“ (Grüne Alte)

Im Landkreis wurde im Rahmen des Projektes „Inklusiver Landkreis“ ein sehr umfangreicher Teilhabe- und Altenplan entwickelt mit dem Titel „Auf dem Weg zur sorgenden Gesellschaft“. Dort können wir auch für unsere Kommune viele Anregungen erhalten, z.B.

  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum – was nicht nur rollstuhlgerecht bedeutet
  • Generationenübergreifende Projekte gestalten,
  • Initiativen fördern, die Begegnungsräume schaffen.
  • Inklusive Sportangebote

Es braucht Räume, in denen neues entstehen kann, und politische Rahmen-bedingungen, die solches Miteinander fördern. Gemeinschaft und Zusammenhalt wächst da, wo Menschen sich begegnen.“ (Teilhabe- und Altenplan LK Gießen)

Migration

Als Grüne setzen wir uns für eine Flüchtlingspolitik ein, die sich an elementaren Menschenrechten orientiert, die Schutzsuchenden Sicherheit bietet und zugleich die Chancen der Zuwanderung für unsere Gesellschaft nutzt. Wir stehen für eine weltoffene Gemeinschaft, in der Vielfalt als Bereicherung gelebt wird.

Damit dies in unserer Kommune gelingt ist uns Integration von Anfang an wichtig, damit zugewanderte Menschen möglichst schnell Teil unserer Gesellschaft werden. Dies gelingt am besten dort, wo Menschen sich begegnen, in Vereinen, als Nachbarn, in Kita und Schule.

Wir möchten die Koordination und Unterstützung des wertvollen ehrenamtlichen Engagements ausbauen.